U-Heft-Hülle (DIY)

Heute möchte ich euch eine Kleinigkeit zeigen, die ich anlässlich der Geburt eines zuckersüßen Mädchens in meinem Freundeskreis genäht habe: eine personalisierte U-Heft-Hülle. Schließlich ist das U-Heft in den ersten Jahren des Kindes ein treuer Begleiter...

 

Als Hauptmaterial habe ich einen 4 mm-Textilfilz verwendet. Der ist besonders praktisch, weil er zum einen sehr stabil ist und zum anderen nicht versäubert werden muss. Also geht es hauptsächlich um die Verzierung der Vorderseite. Da es in der Familie eine Vorliebe für Pferde gibt, stand die Motivwahl für mich schon fest. Ich habe mich für die Pferde-Applikation entschieden, die ihr hier erwerben könnt. Ein thematisch passendes Webband hatte ich zufällig auch noch in meinem Fundus, sodass das Grundgerüst schnell stand.

 

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Kindergartenrucksack

Wahnsinn, wie schnell die Kids groß werden. Mir kommt es vor, als wäre es gestern gewesen, als ich noch einen schweren Bauch mit mir rumgeschleppt habe und ich mich kaum alleine von der Couch erheben konnte. Ich kann mich noch haargenau an alle Details erinnern. Und dieser kleine Zellklumpen von damals soll jetzt schon bald in den Kindergarten gehen? - Jap! Angemeldet ist er schon. Und da die Zeit bestimmt nicht langsamer vergeht bis Ende August, habe ich mich schon jetzt an das Nähen einer adäquaten Kindergartentasche begeben. Zugegebenermaßen habe ich das Projekt schon etwas länger vor mir hergeschoben. Erst hatte ich keinen Schnitt und dann keinen passenden Stoff bzw. passenden Kleinkram . Und außerdem muss man für mache Vorhaben auch die Muße haben. Die hatte ich dann letzte Woche schlagartig als ich zufällig im Stoffladen meines Vertrauens die "Leiterschnallen" in der richtigen Größe entdeckt habe. Das war quasi Schicksal. Noch am selben Abend habe ich losgelegt.

Im Vorfeld hatte ich etwas Bedenken, ob mir das Nähen eines Rucksacks gelingt. Das war nämlich komplettes Neuland für mich. Die Tasche sollte nicht nur hübsch anzusehen sein, sondern auch den Bedürfnissen genügen, für die er vorgesehen ist. Damit der Rucksack von vornherein nicht zu "schlabberig" ist, habe ich mich direkt für Canvas (von Buttinette) entschieden. Der Stoff ist doch deutlich robuster als normale Webware, was meinem Rabauken entgegen kommt. 

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Ordnungshüter bzw. Turnbeutel

Eigentlich wollte ich nur schnell etwas nähen, in dem ich die ganzen Mützen, Handschuhe und Schals meines Sohnemanns verstauen kann, damit diese nicht immer im ganzen Flur bzw. Haus verteilt werden und mein Mann mir jeden Tag die selbe Frage stellt "hast du Pauls Mütze gesehen?" oder "wo ist der rechte Handschuh?".

 

Den alltäglichen Kampf für eine gewisse Grundordnung habe ich noch nicht aufgegeben, auch wenn es manchmal aussichtslos erscheint. Ich lerne ja dazu: Zumindest die Spielsachen räume ich mittlerweile nur noch einmal am Tag weg - nämlich abends, wenn der Kleine auch keine Gelegenheit mehr hat, sie nochmal alle auszuräumen und jedes einzelne zu begutachten und unter der Couch oder in meinen Küchenschränken zu verstecken.  

Jedenfalls suchte ich nach einem Hänge-Utensilo für die Kindergarderobe. Mir ist auf die Schnelle nichts Praktischeres als der gute alte Turnbeutel eingefallen...

Turnbeutel für Kinder von Mein Nähzimmer
Turnbeutel für Kinder von Mein Nähzimmer

Aber nen Turnbeutel kann man ja eigentlich immer gebrauchen. Hier passen jetzt jedenfalls alle Winteraccessoires hinein und ein bisschen Ordnung wurde wieder hergestellt. Juhu! 

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DIY: Schnullerband

Bevor ich mich für dieses Jahr verabschiede, habe ich noch ein kleines, aber feines DIY-Tutorial für euch vorbereitet. Vielleicht seid ihr auch noch auf der Suche nach ein paar Kleinigkeiten, die man zu Weihnachten verschenken kann? Ein individuell gestaltetes Schnullerband könnte genau das Richtige sein...

 

 

Ihr benötigt:

 

- Zwei verschiedene Baumwollstoffe (Reste) 6 cm   breit und zusammen 24 cm lang

- ein Stück Vlieseline 4 cm * 20 cm

- Webbandreste

- Schnullerclip

- 24 cm Gummiband

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Buchstabensalat

Kennst du das auch? So Projekte, wo man eher einen Bogen herum macht? Bei mir sind das zum Beispiel alle Teile, die einen Reißverschluss beinhalten...  Außerdem habe ich ja hier schon erwähnt, dass ich eigentlich nicht so der Freund vom Buchstabennähen bin. Ich muss meine Meinung revidieren! Hätte ich mir besser gleich das Schnittmuster und die Anleitung aus der Ottobre besorgt. Ich habe damals versucht die Buchstaben irgendwie von Hand zusammenzunähen, weil ja das Wenden eines "A" sehr schwierig wird, wenn man es in der Mitte zusammengenäht hat :-). Auf die Idee, dass man ja kleine Wende-Lücken lassen könnte, bin ich irgendwie nicht gekommen.


Jedenfalls wollte ich mal wieder eine Buchstabenkette für eine Kinderzimmertür nähen und das ist dabei herausgekommen:

Ich habe als Material verschiedene Baumwollstoffe verwendet. Entgegen der Anleitung habe ich kein Vlies mehr aufgebügelt, sondern die Buchstaben direkt mit Füllwatte gefüllt. Zum Aufhängen habe ich ein graues Satinband gewählt. Da die Buchstaben hier aber ziemlich ineinander rutschen, habe ich diese jeweils mit einem Snap-Button in Sternform an der Leine fixiert. Ist praktisch und sieht noch dazu gut aus, wie ich finde.

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Krabbeldecke(n).

Ich habe meinem Kleinen eine etwas größere (links) und eine kleinere (Rechts) Decke genäht. Die kleine hatte ich oft im Kinderwagen liegen. Die Quadrate sind aus bunter Baumwolle, für die Rückseite habe ich ein kuscheliges Fleece gewählt. Zwischen die beiden Lagen habe ich noch ein Volumenvlies gelegt, damit sie etwas dicker wird.




Sorgt für Ordnung im Chaos.

Um in ganz normalen Familienchaos den Überblick zu behalten, habe ich meinem Kleinen einen Organizer genäht. Trinkflasche, Schnuller und die wichtigsten Spielzeuge sind somit immer da, wo sie hingehören.




Sonnensegel.

Mir waren die Sonnensegel, die man so im Einzelhandel findet irgendwie zu langweilig. Also habe ich mir selbst eins genäht. Somit hat es auch 1a auf unseren Kinderwagen gepasst. Die Anleitung war aus dem Buch "Alles fürs Baby - Zauberhafte Dinge selbst genäht".

Maxi Cosi-/Einschlagdecke.

Die Einschlagdecke ist für den Herbst ideal. Man braucht den Kleinen keine unbequeme Jacke anziehen und trotzdem hat er es bei Bedarf schön kuschelig warm. Hat man es von draußen ins Warme geschafft, kann der Kleine trotzdem weiterschlafen - dann klappt man die Decke einfach auf. Außerdem macht die Decke doch auch ziemlich was her, oder?


U-Heft-Hülle.

Das feste Filz gibt dem U-Heft Halt, sodass es nicht verknickt. Innen habe ich noch eine passende Lasche für den Impfpass angebracht.


Windeltasche to go.

Hier hat man schnell alles griffbereit, wenn man nicht immer die ganze Wickeltasche mitnehmen möchte. Hier ist Platz für eine Packung Feuchttücher und ein paar Windeln.



 

 

Strampelsack.

Als es im Sommer auf einmal nochmal so richtig heiß wurde, wollte ich den Kleinen nicht in den Schlafsack legen (viel zu warm), aber auch nicht nur im Body ins Bett legen (das ist so ungemütlich :-)). Also hab ich mich schnell an die Maschine gesetzt und ratz fatz einen ganz leichten Strampelsack aus dem Affenjersey genäht, damit er die Beine ein bisschen bedeckt hatte beim schlafen.